Der Einsatz von REST zur Durchführung einer serverseitigen Verarbeitung von Image-Services empfiehlt sich, wenn Webanwendungen erstellt werden, die mit verschiedenen Methoden verarbeitete Image-Services anbieten, oder wenn Anwendungen die Verarbeitung nicht ausführen können. Beispiele:
- Wenn der Image-Service Bilddaten (z. B. Landsat) enthält, kann eine Webanwendung erstellt werden, um unter Verwendung des roten und nahinfraroten Bandes einen NDVI auszuführen.
- Wenn der Image-Service ein DEM ist, kann eine Webanwendung erstellt werden, damit der Benutzer den Image-Service als Schummerung, Neigung oder geschummertes Relief-Bild anzeigen kann.
REST unterstützt grundlegende Funktionen für Image-Services wie Ausrichtung, Colormap, NDVI, Neigung, geschummertes Relief, Schummerung, Statistik und Streckung. Sie können diese Funktionen erweitern, indem Sie einen Image-Service mit einer .rft.xml-Datei veröffentlichen, um die Raster-Funktionen miteinander zu verketten und so das gewünschte Verarbeitungsergebnis zu erhalten.
Die Anwendung von Raster-Funktionsvorlagen auf einen Image-Service, der Funktionen wie Streckung enthält, ist sinnvoll, wenn die Image-Services in Webanwendungen verwendet werden. Webanwendungen können häufig nicht zur Verbesserung von Bilddaten beitragen und sind daher auf eine serverseitige Verarbeitung angewiesen. Wenn Sie in dieser Situation dem Image-Service eine Raster-Funktionsvorlage hinzufügen, können Sie festlegen, dass sie standardmäßig angewendet werden soll.